Wanderberichte

Besuch der Augsburger Puppenkiste 

 Schon lange stand im FAV Hersbruck der Wunsch im Raum, einmal eine Vorstellung der legendären Augsburger Puppenkiste zu besuchen. Am Sonntag, den 28. Juni 2026, war es schließlich so weit: 19 Mitglieder machten sich am frühen Morgen mit dem Zug auf den Weg, um das lang geplante Vorhaben in die Tat umzusetzen.  

Über Nürnberg erreichte die Gruppe gegen 10:30 Uhr Augsburg. Nach einem kurzen Spaziergang durch die historische Altstadt, bei dem auch die Sankt-Anna-Kirche besichtigt sowie ein virtueller Rundgang durch das historische Rathaus gemacht wurde. Um 11:30 Uhr kehrte die Truppe im Restaurant „Bauerntanz“ ein, um gemeinsam zu Mittag zu essen. Gut gestärkt folgte ein weiterer kurzer Fußweg zum eigentlichen Ziel des Tages: der Augsburger Puppenkiste. Da bis zum Beginn der Vorstellung um 16:00 Uhr noch ausreichend Zeit blieb, nutzten einige Mitglieder die Gelegenheit, das angeschlossene Puppenkistenmuseum zu erkunden. Beim Anblick von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer, der Blechbüchsenarmee oder dem Urmel aus dem Eis wurden bei vielen Teilnehmern lebhafte Kindheitserinnerungen wach. Pünktlich um 16:00 Uhr hob sich dann der Vorhang für die eigentliche Vorstellung. Gespielt wurde „Der Räuber Hotzenplotz“ nach dem berühmten Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler. Die Gruppe verfolgte das Geschehen auf der kleinen Bühne mit großer Begeisterung und zeigte sich tief beeindruckt vom handwerklichen und technischen Können der Puppenspieler. 

 Nach dem Ende der Vorstellung fuhr die Gruppe mit der Straßenbahn zurück zum Hauptbahnhof. Mit dem Zug ging es schließlich über Treuchtlingen und Nürnberg wieder zurück ins heimische Hersbruck. Ein rundum gelungener Ausflug ging damit zu Ende. 

Euer Wanderführer Horst Wieland

Waldsteintour 

Zwei heiße, aber unvergessliche Wandertage im Fichtelgebirge

Am 20. und 21. Juni führte uns unsere Zweitagestour ins Fichtelgebirge. Mit der Bahn ging es von Hersbruck über Marktredwitz nach Röslau. Von dort starteten wir bei strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen unsere Wanderung.

Gleich zu Beginn lohnte sich ein kleiner Umweg zum „12-Gipfel-Blick“. Von hier aus bot sich ein herrlicher Rundblick auf die höchsten Berge des Fichtelgebirges – ein gelungener Auftakt unserer Tour.

Auf schattigen Waldwegen wanderten wir über den Buchberg stetig bergauf. Bei Temperaturen um die 30 Grad waren regelmäßige Trinkpausen ebenso wichtig wie der gute Humor der Gruppe. Im Naturfreundehaus Zigeunermühle stärkten wir uns zunächst mit einem kühlen Getränk, bevor wir den letzten, schweißtreibenden Anstieg zum Großen Waldstein in Angriff nahmen. Unterwegs beeindruckten uns die markanten Felsformationen Rondell, Napoleonshut, der „Wal vom Waldstein“ und der Waagstein, ehe wir am späten Nachmittag unser Tagesziel, das traditionsreiche Waldsteinhaus, erreichten. Nach einem guten Abendessen ließen wir den Tag gemütlich im Biergarten ausklingen.

Am Sonntagmorgen stand zunächst der kurze Aufstieg zur „Schüssel“ auf dem Programm. Die Mühe wurde mit einem herrlichen Blick auf Ochsenkopf, Schneeberg und den Weißenstädter See belohnt. Nach dem Frühstück führte unser Weg hinunter nach Weißenstadt. Unterwegs besichtigten wir den historischen Bärenfang – die letzte erhaltene Bärenfalle Deutschlands aus dem 17. Jahrhundert. In Weißenstadt erwartete uns eine unterhaltsame Stadtführung, bevor wir uns am See bei einem guten Mittagessen stärkten.

Am Nachmittag wanderten wir auf dem Jean-Paul- und Egerweg zum Thus-Wasserfall. Der künstlich entstandene Wasserfall erinnert an die Industriegeschichte der Region und bildete einen schönen Abschluss unserer Tour. Trotz eines straffen Zeitplans erreichten wir den Bahnhof rechtzeitig und traten nach einer erlebnisreichen Wanderung die Heimreise an.

Die hochsommerlichen Temperaturen verlangten allen einiges ab. Umso schöner war es, dass alle die Tour mit guter Laune meisterten und wir gemeinsam zwei abwechslungsreiche Wandertage mit herrlichen Ausblicken, interessanten geschichtlichen Einblicken und vielen schönen Erlebnissen genießen konnten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwanderinnen und Mitwanderer für die gute Gemeinschaft und die angenehme Atmosphäre während der gesamten Tour. Es war ein rundum gelungenes Wanderwochenende.


Eure Wanderführerin Inge Bauer

Frühlingshafte Radtour des FAV Hersbruck

Von der Pegnitz ins idyllische 
Sittenbachtal

Die Radler des Fränkischen Albvereins (FAV) Hersbruck genossen einen sportlichen Ausflug in die fränkische Natur. Bei herrlichem Sonnenschein führte die malerische Route die Gruppe von Hersbruck über Reichenschwand, Speikern und Rollhofen bis nach Schnaittach. Weiter ging es über Hedersdorf, Simmelsdorf und Diepoltsdorf in den idyllischen Erlengrund.

Entlang des plätschernden Ittlinger Bachs passierten die Radler ein Schotterwerk, ehe die anspruchsvolle Steigung über Bernhof hinauf nach Hormersdorf erfolgreich gemeistert wurde. Dort belohnten die Radler sich mit einer ausgiebigen Mittagseinkehr: Der traditionsreiche Gasthof Graoler`s Wirt in Hormersdorf—auch als Gasthaus Singer, Hormersdorf bekannt—servierte deftige fränkische Spezialitäten und kühle Getränke.

Gut gestärkt trat die Radgruppe am Nachmittag die landschaftlich reizvolle Rückfahrt an. Sie führte über Fronhof und Entmersberg hinab nach Kirchensittenbach und weiter über Kühnhofen, von wo aus alle Teilnehmer nach einem rundum gelungenen Radtag gesund wieder in Hersbruck ankamen. 

Eure Radwanderführer Franz und Sabine Niemeyer

Zu den Kellern am Kreuzberg rund um Hallerndorf

 

Am offiziellen „Tag des Wanderns“ am 14. Mai wurde auch in diesem Jahr deutschlandweit gewandert. Nur der Fränkische Albverein Hersbruck machte eine Ausnahme: Da der 14.Mai auf Christi Himmelfahrt fiel, wurde die Tour kurzerhand auf Sonntag, den 17. Mai 2026 verlegt.

 

Bei recht kühlem Maiwetter, machten sich 19 gut gelaunte Wanderinnen und Wanderer auf den Weg, um die berühmten Bierkeller am Kreuzberg zu erkunden. Die Anreise erfolgte entspannt mit der S-Bahn bis Buttenheim. Von dort aus führte die abwechslungsreiche Route über Seußling und Großbuchfeld hinauf zum Kreuzberg. Der Weg bot alles, was das Wanderherz begehrt: Es ging durch idyllische Wälder, über blühende Felder und Wiesen sowie durch sanfte Täler. Ein kleiner, ungeplanter Umweg verlängerte die Strecke zwar von 12 auf 14 Kilometer, tat der hervorragenden Stimmung in der Gruppe jedoch absolut keinen Abbruch.

 

Das Ziel vor Augen, gekrönt von der markanten Wallfahrtskirche, war die Freude groß. Oben angekommen, wurden der große Durst und der noch größere Hunger in einem der drei gemütlichen Biergärten gestillt. Wegen der frischen Temperaturen fiel die Rast allerdings etwas kürzer aus als üblich.

 

Frisch gestärkt folgte die Gruppe anschließend dem Jakobsweg hinab nach Hallerndorf. Da der dortige Biergarten wetterbedingt leider geschlossen hatte, entschied sich die Gruppe für eine flexible Planänderung: Mit dem Bus ging es vorzeitig nach Forchheim und von dort aus mit der Bahn zurück in die Heimat nach Hersbruck. Ein rundum gelungener Ausflug, der wieder einmal bewies, dass echte Wanderer sich das Lachen nicht nehmen lassen.

 

Wanderführer Horst Wieland

Dem Summen auf der Spur

FAV Hersbruck erkundet den heimischen Bienenweg 

Ein herrlicher Wandertag im Zeichen der Natur und des Artenschutzes: Die Wandergruppe des Fränkische-Alb-Vereins (FAV) Hersbruck machte sich auf, um den lokalen Bienenweg zu erkunden. Bei bestem Wanderwetter versammelten sich 13 gut gelaunte Wanderinnen und Wanderer am Startpunkt, dem Bahnhof Hersbruck (links), voll Vorfreude auf die bevorstehende Tour. Die abwechslungsreiche Route führte die Gruppe zunächst entlang des idyllischen Bienenwegs, einem 1,7 km langen Lehrpfad am Hutanger in Ellenbach. 2017 wurde er vom Imkereiverein ins Leben gerufen und 2024 neu überarbeitet. Sieben Schautafeln informieren über das Leben der Honig- und Wildbienen. Vorbei an saftigen Streuobstwiesen und blühenden Kirschgärten genossen die Teilnehmer die landschaftliche Vielfalt der Frankenalb, die gerade im Frühjahr ihre ganze Pracht entfaltet. Das erste große Etappenziel ließ nicht lange auf sich warten: die Mitmach-Imkerei. Hier wurde die Wandergruppe bereits herzlich empfangen. Peter Denis, der 2. Vorstand des örtlichen Imkervereins, hielt einen packenden und lehrreichen Vortrag über das Leben der Honigbienen, die Herausforderungen der modernen Imkerei und die immense Bedeutung der Insekten für unser Ökosystem. Nach so vielen theoretischen Einblicken kam die Stärkung gerade recht: Bei Kaffee und – wie könnte es passender sein – frisch gebackenem Bienenstich ließen die Wanderer die Eindrücke Revue passieren und nutzten die Gelegenheit für anregende Gespräche. Frisch gestärkt trat die Gruppe den Rückweg an. Dieser führte über das malerische Irlbergerl und den Aussichtspunkt Himmelreich weiter nach Ellenbach. Von dort aus ging es schließlich gemütlich zurück zum Ausgangspunkt am Bahnhof. Am Ende waren sich alle 13 Beteiligten einig: Eine rundum gelungene Wanderung, die Naturgenuss und Wissenswertes perfekt miteinander verbunden hat. 

Eure Wanderführerin Inge Bauer

Sicherheit am Wanderstock 

Hersbrucker Wanderführer trainieren den Ernstfall

ALFELD / HERSBRUCK – Was tun, wenn beim Aufstieg zum „Windloch“ plötzlich der Kreislauf versagt oder auf schmalen Pfaden ein Wanderer schwer stürzt? Um für solche Notfälle in unwegsamem Gelände gewappnet zu sein, haben sich die Wanderführer des FAV Hersbruck bei den Experten der First Responder Alfeld fortgebildet.

Wenn der Fränkische Albverein (FAV) Hersbruck zu seinen Touren durch die Hersbrucker Schweiz lädt, steht normalerweise der Naturgenuss im Vordergrund. Doch die Sicherheit der Teilnehmer hat oberste Priorität. „Gerade in Gebieten, die für den regulären Rettungsdienst schwer erreichbar sind, zählt jede Sekunde“, erklärt Paul Layritz, 1. Vorsitzender des FAV Hersbruck. Aus diesem Grund besuchten die Wanderführer vor Kurzem das Feuerwehrhaus in Alfeld, um ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse gezielt aufzufrischen.

Praxisnahes Training im Feuerwehrhaus

Unter der Leitung der First Responder Alfeld, einer spezialisierten Fachgruppe der Freiwilligen Feuerwehr, stand die Wiederauffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse auf dem Programm. Die ehrenamtlichen Retter, die im Ernstfall die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes überbrücken, legten besonderen Wert auf Praxisnähe.

Die Schwerpunkte der Fortbildung umfassten:

  • Notfallmedizinische Erstversorgung: Erkennen von Symptomen bei Herzinfarkt, Schlaganfall oder Hitzeschlag sowie die Erstversorgung von Knochenbrüchen und Wunden.
  • Reanimation und Defibrillation: Die korrekte Anwendung eines Defibrillators wurde an Übungspuppen trainiert, um im Falle eines Herzstillstands sofort handeln zu können.
  • Besonderheiten im Gelände: Da Wanderunfälle oft fernab befestigter Straßen passieren, wurden Strategien zur Lokalisierung und Betreuung von Verunglückten bis zum Eintreffen der Profis besprochen.

Ehrenamt stärkt Ehrenamt

Die Kooperation zwischen den Hersbrucker Wanderfreunden und den Alfelder Rettern zeigt, wie wichtig die Vernetzung des Ehrenamts in der Region ist. Die First Responder Alfeld  finanzieren sich ausschließlich aus Spenden und sind auf die Unterstützung der Gemeinschaft angewiesen, um ihre lebensrettende Ausrüstung instand zu halten.

Für die Wanderführer des FAV Hersbruck war der Kurs ein voller Erfolg. „Die Angst vor dem Helfen ist weg“, resümiert die Gruppe. Mit frischem Wissen und einer Extraportion Sicherheit im Rucksack sind sie nun bestens für die kommenden Touren der Wandersaison 2026 gerüstet. 

Organisation: Gaby Söhnlein, Bild: Paul Layritz, Text: Sabine Niemeyer

Der Wallerberg-Rundweg

Ein sonniger Sonntag begrüßte die 15 Wanderer am Wanderparkplatz „Rinntal“ in Alfeld. Zunächst führte der Weg entlang des Naturlehrpfades „Rinntal“ und dann nach Wettersberg. Weiter ging es über Waller nach Lieritzhofen. Dort wurden wir bereits in der Gaststätte „Sebald“ erwartet und bestens bewirtet.
Von Liertzhofen führte der Weg an einem Windrad vorbei weiter nach Wörleinshof, Nonnhof und dann nach Kauerheim. Im „Kauerheimer Bauernladen“ nahmen wir noch eine kleine Erfrischung ein, um den abschließenden Weg nach Alfeld zu bewältigen.
Von Kauerheim führte der Weg noch zum Kriegerdenkmal mit wunderschöner Aussicht auf die Umgebung.
Die Länge der Wanderung war rund 16 km und die Strecke war sehr abwechslungsreich.

Wanderführer Klaus Hirschmann

Zum Ausbuttern ins Wanderheim auf den Hohenstein

Turnusgemäß stand heuer wieder das Ausbutter auf unserem Programm.
12 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde trafen sich In Hersbruck am rechten Bahnhof um mit dem Schienenersatz Bus nach Vorra zu fahren. Die Fahrt verlief reibungslos und nachdem sich der Wanderführer eingenordet hatte, konnte es los gehen. Richtung Westen haben wir Vorra verlassen. Der Markierung blaues Kreuz folgend gings entlang des Vorracher Mühlenbach los. Wir erreichter den Felsen Hohenleiten, hier machten wir unsere erste Pause. Der Wanderführer war irritiert, er dachte wir seien schon am Langenstein. Beim Weitergehen erkannte er seinen Fehler und nach ca. 500m erklommen wir dann den Berg zum Gottesfinger am Langenstein. Hier stärken wir uns abermals. Über Stiglitzberg erreichten wir dann unser Ziel das Wanderheim in Hohenstein. Hier erwarteten uns schon 9 Vereinsmitglieder, die mit dem Auto angereist waren.
Die Organisatorin des Ausbutterns, unsere Inge, hatte ihre Buttermaschine mit Hilfe von Andrea und Gerald schon arbeiten lassen.
So konnten sich alle die frische Butter mit Kartoffeln, Käse und Schinken schmecken lassen. Es muss gemundet haben, ich sah nur noch zufriedene Gesichter. Zum Abschluss gab es noch reichlich Kuchen, den unsere fleißigen Bäckerinnen für uns gebacken und gespendet haben. Danke.
Gegen 15 Uhr gings dann für die Wanderer wieder los. Über Treuf, die Griesbachmühle und die Harnbachmühle nach Rupprechtstegen und mit dem Bus nach Hersbruck zurück.
Nächstes Jahr ist wieder grillen am Hohenstein geplant.
Alle Teilnehmer waren zufrieden und bedanken sich bei Gerald, Andrea und Inge.

Wanderführer Paul Layritz

Zuerst zur Schlachtschüssel und dann die alte Zwetschge probieren

Bei bestem Wanderwetter machten sich 16 Teilnehmer am 20.03.2026 von der Schule in Kirchensittenbach auf den Weg nach Morsbrunn. Die Route führte über sanfte Anstiege und durch frühlingshafte Waldabschnitte direkt in den Ort.

Das Ziel der Wanderung war das Gasthaus Heißmann, wo die Gruppe bereits mit der traditionellen Schlachtschüssel erwartet wurde. In der gemütlichen Gaststube kamen Kesselfleisch frische Blut- und Leberwürste und viele andere Köstlichkeiten aus eigener Schlachtung auf den Tisch – ein echtes Stück gelebter fränkischer Wirtshauskultur.

Nach der deftigen Stärkung und geselligen Gesprächen in froher Runde führte der Rückweg bergab nach Dietershofen. Dort hielten die Wanderer gespannt Ausschau nach dem ansässigen Biber, doch die Tiere hatten sich in ihren Bau zurückgezogen. Dennoch boten die imposanten Spuren am Bachlauf Grund zum Staunen: Mit welcher Emsigkeit und Kraft die Nager selbst die stärksten Bäume zu fällen vermögen, beeindruckte die Gruppe sichtlich.

Zurück in Kirchensittenbach fand der Tag an der berühmten „Poschdebar“ einen besonderen Abschluss. Hier ließen sich die Wanderer edle Tropfen schmecken, darunter eine echte Rarität: eine „alte Zwetschge“ aus dem Jahr 1988. Nach dem Genuss dieser hochprozentigen Köstlichkeiten und bester Stimmung trat die Gruppe schließlich den Heimweg nach Hersbruck an.

Wanderführer Horst Wieland

Auf nach Lichtenegg

 Am 8.3.26, bei herrlichem Wetter, starteten 25 Wanderfreunde zu der Tour nach Lichtenegg. Ausgangspunkt war der Bahnhof in Neukirchen. Der Weg führte zunächst zur Kirchenruine St. Martin in Ermhof. Nach der Besichtigung ging es weiter über Büchelberg nach Högen.

Die erste Hälfte des Weges hatten wir somit hinter uns und der "Sternwirt" in Högen erwartete uns bereits. Bestens versorgt starteten wir dann  den zweiten Teil der Wanderung hinauf zur Burgruine Lichtenegg. Lichtenegg befindet sich auf einer Höhe von rund 580 mtr  und wir konnten nach einem entsprechenden Anstieg die gute Fernsicht geniesen.

Der Schlussweg verlief über Guntersried nach Hartmannshof.

Insgesamt war die Wegstecke rund 15 km lang und sehr abwechslungsreich; ein lohnender Weg!

Wanderführer Klaus Hirschmann

Winterwanderung nach Ottensoos

Am Sonntag, den 22.-Februar 2026, machten sich 19 unerschrockene Wanderfreunde auf den Weg zur Winterwanderung nach Ottensoos. Treffpunkt und Start war am linken Bahnhof in Hersbruck. Von dort führte die Strecke vorbei an Weiher über Waldwege nach Henfenfeld. Ein Stück ging es entlang der Bahnlinie und anschließend durch ein Waldstück weiter Richtung Ottensoos. Das Wetter zeigte sich dabei wenig winterlich – immer wieder zogen Regenschauer durch und begleiteten uns auf unserem Weg.
Zur Mittagszeit kehrten wir in der Sportgaststätte Taverne nefeli ein, wo wir gut versorgt wurden und uns stärken konnten. Nach der Pause entschieden sich einige Teilnehmer, bequem mit dem Zug zurückzufahren. Der restliche, wetterfeste Teil der Gruppe trat jedoch zu Fuß den Rückweg an. Durch den anhaltenden Regen der letzten Tage hatten sich viele Wege und Wiesen in eine regelrechte Wasserlandschaft verwandelt. An manchen Stellen blieb uns nichts anderes übrig, als ein Stück durch das Wasser zu stapfen. Doch das tat der guten Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil, mit Humor wurde auch diese Herausforderung gemeistert. Ein kleines Schnäpschen unterwegs sorgte zusätzlich für gute Laune.
Am Bahnhof in Henfenfeld verabschiedete sich nach rund 14 Kilometern ein Wanderpaar. Der Rest der Gruppe marschierte weiter nach Hersbruck und zum linken Bahnhof zurück und kam schließlich auf eine Gesamtstrecke von etwa 18 Kilometern.
Am Ende bestätigte sich einmal mehr das bekannte skandinavische Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“.
Trotz des nicht idealen Wetters hat die Wanderung allen Spaß gemacht.

Wanderführerin Inge Bauer

Schnee am Walberla

Am 8. Februar 2025 machten sich 19 Wanderer des Fränkischen Albvereins auf den Weg zu einem der geschichtsträchtigsten Orte unserer Heimat: der Ehrenbürg, die liebevoll „das Walberla“ genannt wird. 

Beim Start in Kirchehrenbach war die Stimmung freudig gespannt Die Welt war zwar in ein mattes Grau getaucht, aber es blieb trocken und die Wege waren geräumt. Mit jedem Höhenmeter, der erklommen wurde, schien die Zivilisation ein Stück weiter zurückzuweichen.

Der Aufstieg verlangte allen an diesem Tag volle Konzentration ab. Die Wege und Pfade waren noch unter einer Schneedecke verborgen, die tückisch glatt und rutschig war. Schritt für Schritt arbeitete man sich nach oben, während sich die Umgebung zusehends veränderte: Der Dunst des Tales verdichtete sich zu einem undurchdringlichen Nebel, der die mächtigen Felsformationen erst in Schemen hüllte und schließlich ganz verschluckte. 

Oben auf dem Plateau angekommen, erwartete die Wanderer eine fast unwirkliche Stille. Wo sonst der Blick weit über das Regnitztal und die Fränkische Schweiz schweift, standen sie nun im weißen Nichts. Es gab keine Fernsicht, keine Horizonte – nur die Gemeinschaft und die geheimnisvolle Aura des Berges mit der Walpurgiskapelle und der Statue der heiligen Walburga. 

Nach einer kurzen Erläuterung des Wanderführers über die Geschichte der Ehrenbürg und das Leben und Wirken der heiligen Walburga, machte man sich an den Abstieg in Richtung Schlaiffhausen. Dort kehrte man im Gasthaus Schüpferling ein, wo bei einem hervorragenden Essen und gutem Bier die Anstrengungen des Vormittages schnell vergessen waren. Während die Wanderer ihre Pause genossen, hatte sich die Bewölkung aufgelockert und der Nebel hatte sich aufgelöst. Von unten konnte nun die ganze Einmaligkeit des Walberla bestaunt werden. 

Von Schlaiffhausen führte der Weg dann über Dobenreuth nach Pinzberg. Von dort fuhr man mit dem Zug über Forchheim wieder zurück ins heimische Hersbruck.

 Trotz der Kälte und der fehlenden Panoramen war es eine Wanderung, die in Erinnerung bleiben wird. Es war ein Tag, an dem nicht der Ausblick im Vordergrund stand, sondern das bewusste Erleben der rauen Natur. Viele Teilnehmer machten den Vorschlag, dass diese Wanderung zu einem Zeitpunkt wiederholt werden sollte bei dem man die Wegwarte (und andere Blumen) nicht nur als Skulptur sondern auch in der freien Natur bewundern kann.

Wanderführer Horst Wieland

Über den Happurger Kirchenweg

Nach überraschendem Wintereinbruch und massiven Schneefällen Tage vorher, fand sich eine Gruppe von 10 Teilnehmern am Treffpunkt Hersbruck Bhf. links um 10:15 h ein.

Bei zunehmendem Sonnenschein ging es zunächst über sicheren Untergrund in Richtung Ellenbach. Am Ortsende, über dem Dorf erfolgte der Einstieg in den Kirchenweg nach Happurg. Traumhafte Ausblicke in die Winterlandschaft des Hersbrucker Pegnitztals entschädigten für den durch die geschlossene Schneedecke anstrengend zu laufenden Weg. An der Happurger St.Georgskirche angekommen, gab es im Dorfcafe am Marktplatz eine kurze Kaffeepause. Aufgewärmt ging es danach durch Happurg am Baggersee entlang wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Wanderführerin Sonja Nocullak

Jahresabschlusswanderung  des FAV Hersbruck

 Gemeinsam unterwegs zur Edelweißhütte

 

Bei strahlendem Wetter starteten am 28. Dezember 2025 insgesamt 28 gut gelaunte Wanderfreunde des FAV Hersbruck zur beliebten Jahresabschlusswanderung.

 Vom Bahnhof Hersbruck links ging es über die Fichta, wo bei einer kleinen Pause verschiedene Leckereien genossen wurden und weiter nach Leutenbach. Nach einem kurzen, knackigen Anstieg führte ein abwechslungsreicher Waldweg die Gruppe zur Edelweißhütte.

 Dort angekommen, verbrachten alle ein paar gemütliche Stunden bei guter Bewirtung. Anschlließend trat die Gruppe zufrieden den Heimweg an und erreichte pünktlich um 17 Uhr wieder den Bahnhof in Hersbruck.

 In bester Stimmung ging damit ein rundum gelungener Abschluss des Wanderjahres zu Ende.

Wanderführerin Inge Bauer

Zur Gedenkfeier des FAV Nürnberg auf den Prellstein

 

Am 9. November machten sich 14 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde der Ortsgruppe Hersbruck auf den Weg zum Prellstein. Treffpunkt war um 8:45 Uhr am Bahnhof in Hersbruck, von wo aus wir gemeinsam mit dem Bus nach Fischbrunn fuhren.

 

Dort begann unsere Wanderung auf einem der wohl schönsten Wege zum Prellstein. Um 11:15 Uhr erreichten wir unser Ziel. Die Bergwacht empfing uns herzlich mit Glühwein und Lebkuchen, was bei der Witterung besonders wohltuend war.

 

Bei einer kurzen Andacht, stimmungsvoll begleitet vom Hirschbacher Posaunenchor, gedachten wir unserer im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder. Es war ein stiller, würdevoller Moment des Erinnerns, der uns allen sehr nahe ging.

 

Anschließend wanderten wir gemeinsam nach Hirschbach und kehrten im Goldenen Hirsch ein. Bei gutem Essen und angeregten Gesprächen klang der Tag in angenehmer Gemeinschaft aus.

Gestärkt traten wir schließlich den Heimweg nach Vorra an, von wo uns der Bus wieder sicher nach Hersbruck zurückbrachte.


Wanderführerin Inge Bauer

Wälder und Wein im Oberen Ehegrund

FAV Hersbruck unterwegs im südlichen Steigerwald

Bei sonnigem Herbstwetter unternahm eine Gruppe des FAV Hersbruck am 24.Oktober ihre alljährliche Weinwanderung. Ausgangspunkt war der Bahnhof in Markt Bibart. Von dort führte die Tour zunächst zum Wolfsee, einem kleinen Naturreservat, und weiter zum 21 Meter hohen König-Ludwig-Turm. Dieser wurde zur Erinnerung an König Ludwig II. von Bayern errichtet. Von der Aussichtsplattform bot sich den Wanderern ein beeidruckender Rundblick über den Oberen Ehegrund.

Der Weg führte anschließend wieder bergab entlang der Weinhänge nach Neundorf und weiter nach Ingolstadt, wo in Freimann´s Weinstube eingekehrt wurde. Bei Brotzeit, Wein sowie Kaffee und Kuchen ließ es sich die Gruppe gutgehen.

Gut gestärkt wurde im Anschluß die Friedenskirche in Ingolstadt besichtigt. Die Saalkirche stammt aus dem Jahr 1732; über dem Ostaltar befindet sich die im Jahr 1896 eingebaute Orgel.

Der Rückweg führt durch offene Felder nach Sugenheim. Von dort brachte ein Bus die Gruppe weiter zum Bahnhof Neustadt Aisch, wo die Heimfahrt mit dem Zug pünktlich angetreten werden konnte,

Die rund 14 Kilometer lange Wanderung im südlichen Steigerwald bot eindrucksvolle Landschaftserlebnisse und gute Gemeinschaft – ein gelungener Wandertag.

Wanderführerin Inge Bauer

Gästewanderung

Am Samstag, den 19. Oktober 2025, trafen sich 17 Wander:innen, darunter 2 Gäste, zu einer angenehmen Wanderung mit Start um 10:00 Uhr am Bahnhof rechts in Hersbruck. Bei schönem Herbstwetter begann die Gruppe ihren Weg in Richtung Erzgrube und Kleedorf. Der Streckenverlauf war abwechslungsreich und führte durch wunderschöne, herbstlich gefärbte Wälder und Felder, die für viele malerische Ausblicke sorgten. Die Wanderer genossen die frische Luft und die Natur, die in dieser Jahreszeit in einer besonderen Farbenpracht erstrahlte.
Die erste Etappe führte über die Erzgrube nach Kleedorf. Dort blieb genügend Zeit für eine kurze (Likör-) Pause und man genoss die Ruhe am dortigen Dorfplatz. Nach gut zwei Stunden erreichten die Wanderer die Wanderhütte in Aspertshofen. Dort wurden sie herzlich von Rita Wieland und der Familie Wild empfangen, die ein liebevoll zubereitetes kaltes Buffet vorbereitet hatten. Es gab eine Vielzahl an leckeren, regionalen Spezialitäten – von herzhaften Wurstwaren bis hin zu frischem Brot und Salaten, sowie Kaffee und Kuchen. Die Gäste ließen sich die Köstlichkeiten schmecken und genossen die Gelegenheit, sich in gemütlicher Runde auszutauschen.
Nach einer ausgiebigen Pause und gestärkt durch das Buffet ging es auf den Rückweg. Der Weg führte die Gruppe über Unterkrumbach und Kühnhofen, über den Michelsberg bevor sie schließlich wieder den Bahnhof in Hersbruck erreichte. Die Wanderung endete gegen 16:00 Uhr, und die Teilnehmer waren sich einig, dass es eine gelungene Veranstaltung war, bei der sowohl die Natur als auch die Gemeinschaft im Vordergrund standen.
Insgesamt war die Wanderung eine wunderschöne Möglichkeit, frische Luft zu schnappen, die Herbstlandschaft zu erleben und sich mit Freunden und Bekannten zu treffen. Die hervorragende Organisation und die Gastfreundschaft der Gastgeber machten den Tag zu einem rundum gelungenen Erlebnis.
Ein herzliches Dankeschön gebührt Rita Wieland und der Familie Wild für die hervorragende Vorbereitung und den Wanderfreunden Aspertshofen für die Zurverfügungstellung der Wanderhütte.
 
Wanderführer Horst Wieland

Auf zum Hopfenfest nach Speikern

Mit 19 Personen macht sich die Ortsgruppe Hersbruck des Fränkischen Albvereins auf zur Wanderung von Hersbruck zum Hopfenfest nach Speikern. Am Treffpunkt Bahnhof Hersbruck rechts hatte das Wetter mit uns noch Einsicht. Es schien sogar kurz die Sonne. Dem Wanderzeichen goldene Straße folgend, gings durch Altensittenbach an den Fuß des Großen Hans Görgl. Hier verließen wir die Goldenen Straße und folgten der Markierung gelber Punkt auf weißer Fläche vorbei an Leuzenberg Richtung Speikern. Bei einer Rast oberhalb von Leuzenberg konnten wir schon die Wolken sehen die aus Richtung Westen heranzogen. Die Wanderfreunde machten sich wetterfest und es geht weiter.
Am Ostrand von Speikern setzte dann der erwartete Regen ein. Unter einem Carport fand die Gruppe Schutz bis der Regen nach circa 5 Minuten aufhörte. Die letzten paar Meter bis zur Hopfenscheune, brachten wir dann noch hinter uns.
Am Festplatz vor der Hopfenscheune waren vom Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen am Sand Sitzgelegenheiten und Verkaufsstände aufgebaut. Die Wandergruppe macht von den Einkaufsmöglichkeiten reichlich Gebrauch. Leider konnten wegen des Wetters, abwechselnd Sonnenschein und Regen, die Möglichkeiten nicht ausgiebig genutzt werden.
Die Hopfenscheune mit ihren Ausstellungsstücken aus vergangenen Zeiten ist immer wieder ein lohnendes Ziel. Unsere Wanderstrecke betrug circa 9 Kilometer. Auf der Strecke gibt es einige sehr schöne Ausblicke in unsere fränkische Heimat.

Wanderführer Paul Layritz

Vom Sittenbach über die Alb zur Pegnitz

Wie wird das Wetter am Sonntag? Tagelang haben wir den Wetterbericht verfolgt: mal Sonnenschein, dann wieder Regen. Die Vorhersage wechselte ständig. Umso größer war unsere Freude, als uns der letzte Sonntag im August mit strahlendem Sonnenschein und besten Radl-Temperaturen begrüßte. 

An der Feuerwehr in Altensittenbach starteten die zwölf gutgelaunten und unternehmungslustigen Radler und fuhren gemeinsam in das schöne Sittenbachtal Richtung Norden. Vorbei an Kühnhofen und weiter nach Aspertshofen. Nun folgte der anstrengende Teil: hinauf nach Stöppach und immer noch höher, bis wir die Alb überquerten. Auf unserem Weg ins Pegnitztal passierten wir Treuf und Kreppling und genossen die wunderschöne hügelige Landschaft und die Natur. Nach einer rasanten Abfahrt erreichten wir Rupprechtstegen. Jetzt weiter im herrlichen Pegnitztal und vorbei an beeindruckenden Karstfelsen und durch wunderschöne Flussauen. In Artelshofen kehrten wir ein und bewunderten danach das Artelshofener Schloss, dessen erste urkundliche Erwähnung aus dem Jahr 1361 stammt.

Nach dem Mittagessen fuhren wir im gemütlichen Tempo, immer flussabwärts an der Pegnitz entlang durch die herrliche Natur. Im Hersbrucker Stadtgarten löschten wir unseren Durst und ließen die gelungene Radwanderung ausklingen.


Radwanderführer Franz und Sabine Niemeyer

Gemeinsam unterwegs: FAV Hersbruck wandert zum Grillfest auf den Hohenstein

25 Wanderfreunde, bestes Wetter und ein Ziel: Grillfest im Wanderheim am Hohenstein.

 

Mit der Bahn ging es zunächst nach Vorra. Von dort führte der Weg entlang der Pegnitz nach Artelshofen, vorbei am historischen Schloß Artelshofen. Es wurde um 1300 als Wasserburg erbaut und ist dank einer Stiftung des letzten Besitzers Heinrich Bischoff heute für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Über den nördlichen Wehrturm und auf gut begehbaren Waldwegen ging es weiter bergauf bis zum Weiler Siglitzberg und schließlich zum Wanderheim des Fränkischen Albvereins am Hohenstein, wo Familie Oehme bereits mit Speisen und Getränken auf die Gäste wartete.

 

Bei gutem Essen und Trinken verbrachten die Teilnehmer ein paar schöne Stunden.

Ein herzlicher Dank gilt Familie Oehme für die Bewirtung sowie den Mitgliedern für die Sach- und Geldspenden.

 

Der Heimweg führte die Gruppe über Treuf, Griesmühle und Harnbachmühle zum Bahnhof Rupprechtstegen. Mit dem Zug ging es zurück nach Hersbruck, wo ein gelungener Wandertag seinen Ausklang fand.

Wanderführerin Inge Bauer

Kurzwanderung nach Förrenbach

 

Am 15.August waren 13 gut gelaunte Wanderfreunde unterwegs. Vom Bahnhof Happurg  ging es durch den Ort und am Stausee entlang zum Kneippbecken in Förrenbach. Wassertreten, Brotzeit und sommerliche Sonne sorgten für beste Stimmung! Der Rückweg verlief über die Seeterrassen zurück nach Happurg. Dort wurde noch eine kleine Trinkpause eingelegt, bevor es zum Bahnhof ging – ein herrlicher Tag!

Wanderführerin Inge Bauer

Reise in den Spessart

FAV Hersbruck unterwegs

Im Frühjahr 2024 besuchte eine Wandergruppe der Wanderfreunde Schönbusch aus Aschaffenburg-Nilkheim mit ihrer Wanderführerin Barbara Kolb, eine Ortsgruppe des Spessartbundes, Hersbruck, um einige Tage in der Hersbrucker Schweiz zu verbringen. Einige Mitglieder des FAV Hersbruck standen den Wanderkamerad:innen aus dem Spessart mit Rat und Tat zur Seite und nahmen auch bei deren Abschlusswanderung teil,
Am 8. August folgte dann die Retoure: 13 Mitglieder des FAV Hersbruck fuhren zu einem Gegenbesuch in den Spessart

Um 9:00 Uhr traf man sich gut gelaunt in Hersbruck am Plärrer und machte sich gemeinsam in Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Mespelbrunn. Nachdem die Zimmer im Hotel „Zum Engel“ bezogen waren und man eine kleine Stärkung eingenommen hatte, erfolgte der erste Höhepunkt der Reise: ein Besuch des Schlosses Mespelbrunn. In historischer Atmosphäre tauchten die Teilnehmer ein in die Geschichten des fränkischen Rittertums und genossen die malerische Lage des Gebäudes. Rundgänge durch Hof und Park rundeten den Besuch des bekannten Spukschlosses ab. Die wunderschöne Lage und das perfekte Ensemble rund um das Schloss, gaben die perfekte Kulisse für Erinnerungsfotos 

Am Abend fand ein Abendessen, gemeinsam mit Mitgliedern der Wanderfreunde Schönbusch und Herrn Dr. Gerrit Himmelsbach, einem Vorstandsmitglied des Spessartbundes, statt. Dabei gab es einen intensiven Erfahrungsaustausch mit den Kolleg:innen aus dem Spessart. In einem kurzweiligen Vortrag zur Begrüßung der Wandergäste aus der Fränkischen Schweiz gab Dr. Himmelsbach den Hersbruckern einen Überblick über den Spessart, dessen Geschichte und die Arbeit des Spessartbundes.

Am Samstag, 09.08.2025 fand eine Wanderung rund um Mespelbrunn mit einem Besuch der Wallfahrtskirche Hessenthal statt. Geführt von Thomas Mainka, einem Wanderführer der Wanderfreunde Schönbusch, führte die Wanderung auf dem Julius-Echter- Weg durch die abwechslungsreiche Landschaft des Spessarts. Sanfte Hügel, dichte Wälder und klare Bäche begleiteten die Gruppe auf der Route. Höhepunkt der Wanderung war der Besuch der eindrucksvollen Dreifachkirche in Hessenthal. Dort gönnte man sich eine kurze Rast, lauschte der Geschichte zur Entstehung der Wallfahrt und ließ die Stille des Ortes auf sich wirken. Zwei Einkehren in schönen Gasthäusern durften auf der 18 km langen Wanderung natürlich auch nicht fehlen.

Während die fleißigen Wanderer den Spessart erkundeten, machten sich vier Kurzwanderer auf nach Aschaffenburg. Mit dem Bus und einer temperamentvollen Fahrerin ging es in etwa dreißig Minuten in rasanter Fahrt nach Aschaffenburg. Dort erwartete die Busfahrer schon Barbara Kolb von den Wanderfreunden Schönbusch 1991 e.V. Aschaffenburg – Nilkheim, um sie durch Aschaffenburg zu begleiten. Nach der Stadtführung wurde die Gruppe von den Klängen zweier Harfen der Gruppe „Sait an Sait“ verzaubert. Weiter ging es zur Einkehr in den Hofgarten, einem Wirtshaus mit großem Biergarten in der ehemaligen Orangerie, direkt am Park Schöntal. Ein schöner Spaziergang durch die Stadt und ein kühles Eis rundeten den Besuch ab. Für alle war es ein herrlicher Tag in Aschaffenburg. 
Bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel berichtete jede Gruppe von ihren jeweiligen Erlebnissen. Besonders das erwartete Hafenkonzert, das sich letztendlich als Harfenkonzert von 2 Harfenspielerinnen herausstellte, sorgte für große Heiterkeit.

Der Sonntag, 10.08.2025, letzter Tag der Reise, führte die Hersbrucker nach Miltenberg, einer Stadt voller Geschichte zwischen Spessart und Odenwald. Zuerst unternahm man eine Schifffahrt auf dem Main: Vom Wasser fiel der Blick auf die ufernahe Architektur und die beeindruckende Landschaft. Fröhliche Gespräche und der beruhigende Rhythmus des Flusses bildeten den idealen Rahmen, um die Reise Revue passieren zu lassen. Nach dem Besuch eines schönen Biergartens und einem Bummel durch die Altstadt fuhr man frohgelaunt wieder zurück in das heimische Hersbruck.
 
Besonderen Dank an Barbara Kolb, die sich in rührender Weise um die Besucher aus Hersbruck kümmerte, an Dr. Gerrit Himmelsbach für seinen gelungen Vortrag und nicht zuletzt an Thomas Mainka für die wunderschöne Führung und die Erläuterungen zu dem Leben von Julius Echter und der Dreifachkirche in Hessenthal.
So schön kann es sein, wenn Wandervereine überregional Freundschaft schließen und sich austauschen – ein schönes Beispiel, das Schule machen darf!

Wanderführer Horst Wieland

Kurzwanderung nach Engelthal

Am 30.Juli sagte der Wetterbericht Regen voraus, was auch zutraf. Dennoch nahmen an dieser Kurzwanderung 13 wetterfeste Wanderfreunde teil.
Die Wanderung startete in Hersbruck und ging von dort über den Ortsteil Weiher nach Henfenfeld. Anschließend entlang des Mühlenweges erreichten wir nach zirka 2 Stunden Engelthal.
In der Gaststätte angekommen, konnten wir uns bei vorzüglichen Speisen und Getränken erholen und
den Rückweg antreten. Von Engelthal führte der Rückweg über den Reschenberg nach Hersbruck zurück.Da die Wege überwiegend im Wald verliefen, machte uns das feuchte Wetter nichts aus
Gut gelaunt ging die Wanderung zu Ende, wobei immerhin eine Strecke von rd. 13 km erwandert wurde

Wanderführer Klaus Hirschmann

Auf steilen Wegen zum Seewirt

Am 20.7.25 trafen sich 19 hitzebeständige Wandersleut in Alfeld am Parkplatz hinter der Schule, um auf stillen Wegen von Alfeld zum Seewirt zu wandern.
Zuerst ging es über das Rinntal, ein kleiner, aber feiner Naturlehrpfad, hinauf nach Pollanden. Dann weiter aufwärts nach Wettersberg, wo es eine kurze Pause im Wald gab. Weiter nach See, wo wir freundlich mit herrlichen Schattenplätzen empfangen wurden und vorzüglich gespeist haben.
Der Rückweg verlief über den Seer Berg hinab nach Thalheim. Hier hatte unsere Wanderführerin eine besondere Überraschung eingeplant. Wir durften uns auf dem Grundstück der Fam. Söhnlein, direkt am Bach gelegen, äußerlich im kühlen Nass und innerlich mit kalten Getränken erfrischen zur anschließenden letzten Etappe der Wanderung. Es ging hinauf aufs „Fichta“ und abschließend auf den „Alten Kirchenweg" nach Alfeld zurück.
Wir haben zwar alle nach rund 15 km ordentlich geschwitzt, aber es hat uns trotzdem gut gefallen und wir haben einen schönen , gemeinsamen Tag erlebt
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Wanderführerin Gaby Söhnlein

Keilberg Triathlon am 13.07.2025

 

Trotz des Regen war die Stimmung heiter, fast ausgelassen, bei den 9 Triathleten, die sich am 13.07.2025 um 07:30 Uhr unter der Brücke an der B14 trafen, um den diesjährigen FAV Triathlon zu bestreiten, Als die Gruppe startete hatte der Regen aufgehört und sollte auch den ganzen Tag nicht mehr einsetzen. Um 08:00 Uhr war am Friedhof in Offenhausen die erste Disziplin geschafft und es begann der, für manche mühsame, Aufstieg auf den Keilberg. Dort oben traf man sich mit weiteren drei Teilnehmern, die schon zuvor den Berg erklommen hatten. Vor der dritten Disziplin besuchten noch einige Teilnehmer den von Pfarrerin Christiane Lutz eindrucksvoll gestalteten Gottesdienst. Danach saß man bei Kaffee, Bier; Radler, Weiß- und Bratwurst in fröhlicher Runde zusammen um die dritte Disziplin des Triathlons zu bestreiten. Ca. um 13;00 Uhr begann der Abstieg vom Berg und danach wurde nach Hersbruck zurück geradelt. Den Abschluss des Tages feierte man dann im Biergarten in Hersbruck. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass das einmal wieder eine gelungene Sache war und freuen sich schon auf den Triathlon im nächsten Jahr.

Wanderführer Horst Wieland

Rund um das Trubachtal


Die Wanderung fand am 5.7.2025 statt. Wie fast immer Treffpunkt Nürnberg Hbf. Wegen der heißen Witterung war die Teilnehmerzahl der Wanderer auf 11 Personen gesunken. Plötzlich über Lautsprecher die Durchsage: RE-Ausfall wegen Böschungsbrand. Wir haben Glück, die S-Bahn fuhr wenige Minuten später nach Forchheim ab. Dort Umstieg in den VGN-Bus zum Startpunkt Schweinthal.
Hier kurze Begrüßung durch den langjährigen  WF Jürgen Lange-Tropper. Endlich kommt Bewegung in unsere Gruppe. Es geht steil bergauf durch den schattigen Wald, wie angenehm die kühle Luft. Unerbittlich strahlt die Sonne herab, als die Hochebene erreicht wurde. Die 30-Gradmarke scheint überschritten zu sein, aber es gibt kein Erbarmen. Unsere Wandergruppe schreitet mutig über die Ortschaft Sattelmannsberg zur Mittagseinkehr nach Wannbach.
Im Außenbereich der Gastronomie fanden wir Platz, gutes Essen und von der bisher anstrengenden Tour eine Verschnaufpause. Anschließend galt es, die restlichen 8 km über Buckenreuth nach Pretzfeld zu wandern. Zwei Senioren beschlossen den kürzeren Talweg zu nutzen, um den beschwerlichen Aufstieg mit 200 hm zu vermeiden, der sich später als fast alpiner Steig herausstellte.
Nach einer Wanderstrecke von insgesamt16 km freuten sich alle Teilnehmer auf den Ausschank im allseits bekannten Pretzfelder Kellerwald. Das gute Bier von Nickl-Bräu ließ sich jeder gut schmecken und wer noch Platz im Magen hatte, konnte sich gut mit Speisen versorgen. Alles nimmt ein Ende, so auch diese abwechslungsreiche Wanderung mit tollen Ausblicken in die Fränkische Alb. Dem Wanderführer Jürgen wollen wir alle Dank sagen für seine ausgezeichneten Wegstrecken durch unsere Heimat.

Text: Karl Westphal

Zu den Galloways - 
lebend und geschmort

Am Sonntag, 15.06. fand eine Wanderung der besonderen Art statt. Unsere Gruppe des FAV Hersbruck startete am Bahnhof Neukirchen b. S.-R. und machte sich auf den Weg entlang der malerischen Landschaft über Ziegelhütten, Etzelwang und Lehendorf.
Das erste Ziel war die DAV-Hütte, wo wir uns bei heißen 30 Grad und strahlender Sonne mit einem kühlen Radler stärkten.
Nach einer kurzen Pause ging die Wanderung weiter entlang der Galloway-Weide nach Neutras zum Resn. Die lebenden Galloways, die wir unterwegs sahen, ließen uns ahnen, warum die geschmorten Galloways so lecker sind. Die Kombination aus frischer Luft, strahlender Sonne und der Begegung mit diesen majestätischen Tieren machte die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wanderführerin Ute Hofmann

Ein Stück auf dem „Frankenwald Steigla“

 

Trotz anhaltenden Regens machte sich eine 15-köpfige Wandergruppe am Sonntag, den 25. Mai 2025, auf den Weg zu einer ausgedehnten Tour durch den Frankenwald. Vom Bahnhof Neuenmarkt aus wanderten wir zunächst auf Wiesenwegen nach Wirsberg – dem Ausgangspunkt des „Frankenwald Steiglas“.

Auf angenehm begehbaren Forstwegen durch dichten Mischwald ging es stetig bergauf, bis wir den Adlerstein erreichten, einen schönen Aussichtspunkt auf einer markanten Felspartie. Nach einigen Stunden auf naturbelassenen Wegen erreichten wir die Wanderrast Koserruh. Die urige Hütte bot Schutz vor dem Regen und eine willkommene Gelegenheit zur Mittagspause.

Gestärkt folgten wir einem naturnahen, robusten Pfad weiter bis zum Ilsestein. Von der Plattform bot sich uns ein schöner Blick ins Tal von Koser und auf die „Goldene Adlerhütte“, einem kleinen Ortsteil von Wirsberg. Dort befindet sich auch die gleichnamige psychiatrisch-psychotherapeutische Klinik.

Ein steiler Waldpfad führte uns anschließend hinauf zur Neufanger Höhe. Kurz darauf erreichten wir die Ruine der Heilingskirche. Die im 15. Jahrhundert erbaute Wallfahrtskirche, geweiht den „Drei Marien“, besteht heute nur noch aus ihrer westlichen Fassade – dennoch ein eindrucksvoller Ort um den sich viele Sagen und Mythen ranken.

Anschließend folgten wir dem Goldenen-Falk-Weg zum ersten Kaiserdenkmal Bayerns, das im Jahr 1889 zu Ehren des Sieges von 1870/71 errichtet wurde. Hier genossen wir die schöne Aussicht bevor wir über einen steilen Serpentinenpfad nach Wirsberg abstiegen.

In der Bäckerei Hutzler ließen wir bei Kaffee und Kuchen in familiärer Atmosphäre und bester Stimmung diese sehr schöne Tour ausklingen.

Frisch gestärkt traten wir den Rückweg zum Bahnhof Neuenmarkt an – und kamen pünktlich zum Zug. Trotz des Regens bleibt uns dieser Tag in bester Erinnerung.

Wanderführerin Inge Bauer

Zum Genussradeln in die Oberpfalz

 

Im Rahmen des Stadtradelns setzten wir im FAV eine Radwanderung aufs Programm. Im Rundweg ging es von Hersbruck über Högen nach Sulzbach-Rosenberg und von dort über den Fünf-Flüsse-Radweg wieder zurück nach Hersbruck. Herrlichstes Radlwetter mit milden Temperaturen und weiß-blauem Himmel begleitete die sportliche Gruppe auf Ihrer 60-km-Tour durch die schöne Oberpfalz. Sanfte Hügel in saftigem Grün, gelb leuchtende Rapsfelder und weiß und rosa blühende Bäume und Hecken – es könnte nicht schöner sein. Was für ein Genuss! 

Einen ersten kurzen Stopp legten die Radlerinnen und Radler an einer der Simultankirchen St. Margareta in Frankenhof ein. Die Kirche wird bis heute sowohl von katholischen als auch evangelischen Christen parallel genutzt. Eingeführt wurde das Simultaneum im Fürstentum Sulzbach 1652 durch Christian August. Er hoffte mit der Gleichberechtigung der Konfessionen für einen dauerhaften Frieden sorgen zu können. 

Über Sulzbach führte die Route weiter nach Kauerhof, wo die Gruppe zur genüsslichen Mittagsrast einkehrte. Frisch gestärkt ging es nun auf zur mitteleuropäischen Wasserscheide. Hier entscheidet sich, ob der Regentropfen über verschiedene Flüsse entweder in die Donau und somit ins Schwarze Meer oder über den Main zum Rhein und schließlich in die Nordsee gelangt. 

Weiter ging es nun nach Neukirchen. Eine Wanderfreundin aus dem FAV überraschte die fleißigen Radler gemeinsam mit einem „Schutzpolizisten“ mit einer reich gedeckten Kaffeetafel direkt am Fünf-Flüsse-Radweg. Hier hätte es sich noch lange aushalten lassen, doch erste dunkle Wolken mahnten zum Aufbruch. Über Oed und Pommelsbrunn gelangten die Genussradler nach Hersbruck zurück. Was für eine schöne Tour! 

Radwanderführer Franz und Sabine Niemeyer

Tag des Wanderns

Durchs Molsbergtal nach Lieritzhofen

Jährlich veranstaltet der Deutsche Wanderverband am 14.Mai den „Tag des Wanderns“. Der Fränkische Albverein Hersbruck beteiligte sich hier mit einer Wanderung.

Bei traumhaftem Wetter startete die ca. 20 Personen große Gruppe in Förrenbach. Über das liebliche Molsbergtal ging es ständig leicht aufsteigend nach Molsberg. Nach einer kurzen Rast führte der Weg über Flure und schöne Aussichten nach Waller und abschließend weiter nach Lieritzhofen. Hier angekommen, konnten sich die Wanderer in der Gaststätte stärken.

Den Rückweg legten alle gut gelaunt, über Wiesen und Flure abwärts durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung in Förrenbach. Es war eine gelungene Veranstaltung. 

Wanderführer Klaus Hirschmann

Auf stillen Wegen im Spalter Hopfenland

Unsere Wanderung führte 18 wanderfreudige Teilnehmer durch das idyllische Spalter Hopfenland – mit dem Ziel: das Mambercher Kuhstallcafe. Startpunkt war der Bahnhof in Georgensgmünd, wo uns der kunstvoll gestaltete Bahnhofsbrunnen mit den drei sitzenden Brüdern begrüßte. Sie symbolisieren eine alte Legende zur Gründung des Ortes. Vorbei am Gmündner-Wasserrad – einem Wahrzeichen der Stadt – wanderten wir zum jüdischen Friedhof, einem der ältesten und weitläufigsten in Bayern. Mit seinen rund 1800 erhaltenen Grabsteinen beeindruckt er durch seine historische Bedeutung. Nach dem Ortsausgang ging der Weg über ruhige Pfade zu einem Marterl mit Rastbank, danach wartete schon der geheimnisvolle Druidenstein im Mäbenberger Wald auf uns – ein Ort, der Geschichten und Sagen in sich trägt und ein idealer Ort für eine kurze Verschnaufpause ist. Anschließend wanderten wir über moosbewachsene, unmarkierte Pfade zum Mambercher Kuhstallcafe. Bei Brotzeit, Kaffee und Kuchen ließen wir es uns gutgehen – mit direktem Blick auf die entspannt liegenden Kühe im Stall, die wir durch große Glasscheiben beobachten konnten.

Gestärkt machten wir uns auf den Rückweg durch Hopfenanlagen und blühende Wiesen nach Rittersbach und schließlich zum Bahnhof in Unterheckenhofen, wo wir pünktlich den Zug erreichten.

Eine gelungene Wanderung mit Naturerlebnissen, historischen Einblicken und gemütlicher Einkehr. 

Wanderführerin Inge Bauer

Zu den Christrosen nach Hohenstadt

Die Wanderung war geplant und vorgewandert die Gaststätte bestellt also alles klar. Denkt man als Wanderführer. Aber wie das Leben so spielt, bekam ich 10 Tage vor der Wanderung einen Anruf vom Wirt, wir können nicht kommen er muss kurzfristig ins Krankenhaus. Was machen? In der Nachbarortschaft gibt es eine Gaststätte! Versuchte dort anrufen, keine Verbindung, also vorbeifahren. Ein Schild gibt Auskunft es wird renoviert ab Freitag ist wieder geöffnet. Am Freitag angerufen, nichts geht, wegen einer geschlossener Gesellschaft. Was machen? Bis eine Woche vor der Wanderung hatten sich nur sehr wenige angemeldet, also absagen. Keine gute Lösung. Nach einigen Überlegungen kam ich auf eine Idee. In Hohenstadt gib es eine Sportgaststätte, also anrufen. Wir hatten Glück wir wurden angenommen.
Nun ging die Planung neu los. Einen Weg habe ich mit Hilfe der Karte schnell gefunden, zum Vorwandern hatte ich keine Zeit mehr.

So ging es am 30.03.2025 los. 27 Personen waren gekommen. Vom Bahnhof Hersbruck rechts ging es unterhalb des Michelbergs in Richtung Großviehberg. Bis zum Nürnberg Blick, dort nach rechts zum Happurger Stausee Blick. In einem Wurzelstock war dort ein Osternest aufgebaut. Nun folgten wir ein Stück dem Hersbrucker Kalorienweg und dann weiter auf dem Wanderweg „Goldene Straße“ bis Hohenstadt. Hier umrundeten wir die Fläche mit den Christrosen, fotografierten und bewunderten diese. Weiter gings zum Mittagessen. Danach machten wir uns auf den Heimweg. Im Pegnitztal gings am Happurger Baggersee vorbei nach Hersbruck.

Trotz aller anfänglichen Probleme war es dann doch eine angenehme Wanderung. 

Wanderführer Paul Layritz

(Nicht) übers Oberbecken nach Kainsbach

Die Wanderung am 09.03.2025 stand eigentlich unter dem Motto „Übers Oberbecken nach Kainsbach“. Bedingt durch die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Oberbecken konnte die geplante Route von Happurg übers Oberbecken und den Jungfernsprung nach Kainsbach nicht durchgeführt werden, so dass der Weg stattdessen von Hersbruck links über den Deckersberg, am Oberbecken vorbei, zum Jungfernsprung führte. 

So machten sich am Sonntag früh um 10:00 Uhr fast 30 Personen (gefühlt ganz Mittelfranken) bei herrlichem Frühlingswetter auf, den Deckersberg zu erklimmen. Von da aus führte der Weg, wie beschrieben, am Oberbecken vorbei zum Jungfernsprung, Dort genoss die Wandergesellschaft die herrliche Aussicht auf Kainsbach und dessen wunderschöne Umgebung. Während dessen las der Wanderführer den interessierten Zuhörer*Innen, die Sage rund um den Jungfernsprung, vor. Nach einer angemessenen Pause führte der Weg dann steil hinab nach Kainsbach, wo die Wandergruppe schon von Familie Kratzer im Gasthaus „Zur Linde“ erwartet wurde. Bei gutem Bier, noch besserem Essen und intensiven Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. Der Rückweg führte dann am Stausee entlang, durch Happurg, wieder zurück nach Hersbruck links. Einige der Wandergruppe nutzten noch das frühlingshafte Wetter aus, um dem Biergarten am Baggersee einen Besuch abzustatten. 

Wanderführer Horst Wieland